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Erfolgsgeschichten aus der Praxis - Kopfschmerzen

  • Autorenbild: Carina Lieberherr
    Carina Lieberherr
  • 13. Apr.
  • 3 Min. Lesezeit

Die folgende Fallgeschichte basiert auf einem realen Patientenfall aus meiner Praxis. Zum Schutz der Persönlichkeit wurden alle Inhalte sorgfältig anonymisiert. Sämtliche Angaben sind so verändert, dass keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich sind. Die dargestellten Inhalte dienen ausschliesslich der Information und stellen keine individuelle Mittelempfehlung dar. Sie ersetzen weder eine persönliche Konsultation bei einer Therapeutin noch bei einer Ärztin.


Wenn der Schmerz zum Dauergast wird: Befreiung nach dem Schleudertrauma

Fast drei Jahre lang litt der 39-jährige Andreas unter täglichen, drückenden Kopfschmerzen. Weder Physiotherapie noch Massagen brachten den Durchbruch. In diesem Fallbeispiel erfahren wir, wie ein lange zurückliegender Autounfall die Ursache für sein Leiden war und wie eine einzige Gabe des passenden homöopathischen Mittels den jahrelangen Schmerzkreislauf endlich durchbrechen konnte.


5 Fakten zum Thema Kopfschmerzen
5 Fakten zum Thema Kopfschmerzen

«Als ob mir jemand den Kopf zusammendrückt» – Ein Anamnesegespräch


Carina: Andreas, du bist heute bei mir, weil dich deine Kopfschmerzen im Alltag massiv einschränken. Wie fühlen sich diese Schmerzen genau an?

Andreas: Der Schmerz ist dumpf und drückend. Es beginnt meistens schon am Morgen und bleibt dann den ganzen Tag über. Die Intensität wechselt zwar, aber sie sind eigentlich immer da.


Carina: Gibt es Situationen, in denen es schlimmer wird?

Andreas: Ja, im Büro ist es besonders mühsam. Sobald ich mich auf eine Aufgabe konzentrieren muss, werden die Kopfschmerzen viel stärker. Es fühlt sich dann so an, als ob mir jemand den Kopf mit aller Kraft zusammendrückt.


Carina: Das klingt nach einem enormen Druck. Seit wann begleiten dich diese Schmerzen schon?

Andreas: Das geht jetzt sicher schon fast drei Jahre so. Vorher kannte ich das überhaupt nicht.


Carina: Drei Jahre sind eine lange Zeit. Gab es damals ein bestimmtes Ereignis, das der Auslöser gewesen sein könnte?

Andreas: (überlegt) Nun ja, ich hatte vor etwas mehr als drei Jahren einen Autounfall. Jemand ist mir von hinten reingefahren, ich habe ihn gar nicht kommen sehen. Aber das ist ja schon so lange her, kann das wirklich noch einen Zusammenhang haben?


Carina: In der Homöopathie spielt der Auslöser eine zentrale Rolle, egal wie lange er zurückliegt. Die Ärzte hatten damals ein Schleudertrauma festgestellt, oder?

Andreas: Genau. Ich war deshalb auch in der Physiotherapie, um die Verspannungen im Nacken und im Schulterbereich zu lösen. Es hat zwar ein wenig Linderung gebracht, aber die Kopfschmerzen sind geblieben. Und ehrlich gesagt: Massieren habe ich gar nicht gerne, und auch zur Physiotherapie ging ich eher ungern.


Carina: Das ist ein wertvoller Hinweis. Die Abneigung gegen Berührung im schmerzenden Bereich passt oft zu einem bestimmten Mittelbild. Wir werden hier Arnica montana einsetzen. Auch wenn der Unfall Jahre her ist, hilft es dem System, das Gewebetrauma und den damaligen Schock endlich vollständig zu verarbeiten.


Resultat & Fazit der Behandlung

Andreas erhielt eine Gabe Arnica montana in einer hohen Potenz (C1000). Sein Weg zur Besserung verlief über eine kurze, aber heftige Reaktion:


  • Die Erstreaktion: Einen Tag nach der Einnahme meldeten sich die Kopfschmerzen noch einmal sehr stark zurück. In der Homöopathie ist dies oft ein Zeichen dafür, dass der Körper beginnt, das alte Trauma aktiv aufzuarbeiten.

  • Der Fortschritt: Nach diesem Tag wurde es stetig besser. Bereits einen Monat später traten die Schmerzen nur noch zweimal pro Woche auf.

  • Das Ergebnis: Nach zwei Monaten war Andreas komplett schmerzfrei und die Kopfschmerzen blieben weg.


Dieser Fall zeigt wunderbar, dass es nie zu spät ist, die Ursache eines Leidens anzugehen. Wenn der Körper die Heilung eines Unfalls nicht ganz abschliessen konnte, kann der passende Impuls die Blockade lösen.


Was du für dich tun kannst:

  • Trinke genug. Mindestens 1.5 Liter Wasser.

  • Ernähre dich ausgewogen. Viel Grünzeug, auch Kohlenhydrate dürfen nicht fehlen. Ein zu niedriger Blutzucker kann Kopfschmerzen verstärken.

  • Mache Entspannungsübungen. Progressive Muskelentspannung oder 5 Minuten Atemübungen helfen schon, Stress zu reduzieren.


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