Erfolgsgeschichten aus der Praxis - Flugangst
- Carina Lieberherr

- 10. Apr.
- 2 Min. Lesezeit
Die folgende Fallgeschichte basiert auf einem realen Patientenfall aus meiner Praxis. Zum Schutz der Persönlichkeit wurden alle Inhalte sorgfältig anonymisiert. Sämtliche Angaben sind so verändert, dass keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich sind. Die dargestellten Inhalte dienen ausschliesslich der Information und stellen keine individuelle Mittelempfehlung dar. Sie ersetzen weder eine persönliche Konsultation bei einer Therapeutin noch bei einer Ärztin.
Panik vor dem Abheben: Wenn Erwartungsangst die Reise blockiert
Für die 47-jährige Samira waren Geschäftsreisen purer Stress. Wochenlange Nervosität, schlaflose Nächte und körperliche Paniksymptome machten jeden Flug zum Horrortrip. In diesem Gesprächseinblick erfahren wir, wie tief die Flugangst sitzen kann und wie eine gezielte Unterstützung mit Argentum nitricum dafür sorgte, dass Samira heute entspannt einsteigt und sicher landet.

«Schon bei der Buchung beginnt der Horror»
Carina: Samira, du hast mir erzählt, dass du beruflich viel mit dem Flugzeug verreisen musst. Aber für dich ist das alles andere als Schön. Wie geht es dir, wenn eine neue Reise ansteht?
Samira: Es ist für mich der Horror. Es beginnt bereits, wenn ich den Flug buche. Ich werde dann sofort nervös, spüre es im Magen und kann kaum noch an etwas anderes denken. Wenn ich dann einige Tage vorher mit Packen beginne, wird es noch schlimmer, ich kann kaum mehr schlafen.
Carina: Das ist eine sehr lange Zeit der Anspannung. Wie erlebst du dann den Tag der Abreise am Flughafen?
Samira: Ich gehe immer sehr früh hin. Ich brauche das Gefühl, genügend Zeit zu haben, damit kein zusätzlicher Stress durch die Kontrollen entsteht. Ausserdem habe ich vor dem Flug oft starke Durchfälle. Ich muss wissen, dass ich am Boden noch in Ruhe aufs WC gehen kann.
Carina: Und sobald du das Flugzeug betrittst? Was passiert da bei dir?
Samira: Mir wird schon beim Einsteigen speiübel. Meine Hände werden schwitzig und mir ist eiskalt. In diesem Moment darf mich niemand ansprechen, das macht alles noch schlimmer. Während des Flugs habe ich einfach nur fest Angst.
Carina: Wie nimmst du den Flug selbst wahr?
Samira: Bei jeder kleinen Bewegung des Flugzeuges denke ich sofort: «Jetzt stürzen wir gleich ab.» Ich sitze dann völlig starr da und bewege mich kein Stück mehr, bis ich wieder aussteigen kann.
Carina: Diese enorme Erwartungsangst kombiniert mit den Magen-Darm-Beschwerden und der nervösen Unruhe ist sehr typisch. Wir werden es für deine nächste Reise mit Argentum nitricum versuchen. Es hilft dabei, diese gedankliche Vorwegnahme der Katastrophe zu mildern und das Nervensystem zu beruhigen.
Resultat & Fazit
Samira nahm das Mittel wie besprochen vor dem Flug ein und löste eine weitere Portion für unterwegs in Wasser auf. Die Rückmeldung kam prompt nach der Landung:
«Carina, ich hatte noch nie so einen angenehmen Flug. Danke vielmals, du hast mich gerettet!»
Mittlerweile begleiten wir jede ihrer Reisen homöopathisch. Das Schöne daran: Da Samira nun immer wieder positive Erfahrungen im Flugzeug macht, lässt ihre generelle Angst spürbar nach. Ihr System lernt, dass Fliegen auch entspannt sein kann.
Was du tun kannst:
Schüttle dich. Beginne mit deinen Händen, den Armen, Kopf und Oberkörper bis zu den Beinen. Bewegung hilft, Stress abzubauen.
Atemübungen machen. Das hilft dir, das dein Gehirn wieder genügend mit Blut versorgt wird und hilft dir, wieder ein wenig Kontrolle zurück zu bekommen.




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