Erfolgsgeschichten aus der Praxis - Knochenbruch
- Carina Lieberherr

- 3. Apr.
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 10. Apr.
Die folgende Fallgeschichte basiert auf einem realen Patientenfall aus meiner Praxis. Zum Schutz der Persönlichkeit wurden alle Inhalte sorgfältig anonymisiert. Sämtliche Angaben sind so verändert, dass keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich sind. Die dargestellten Inhalte dienen ausschliesslich der Information und stellen keine individuelle Mittelempfehlung dar. Sie ersetzen weder eine persönliche Konsultation bei einer Therapeutin noch bei einer Ärztin.
Vom Gips zurück aufs Velo: Wie Homöopathie die Knochenheilung beschleunigt
Nach einem Wanderunfall stand für den 32-jährigen Ruedi alles auf dem Spiel: Ein schmerzhafter Armbruch drohte seine geplanten Veloferien zu vereiteln. Trotz ärztlicher Versorgung plagten ihn starke Schwellungen und Wundschmerz. Dieses Praxisbeispiel zeigt, wie ein gezieltes Trio aus homöopathischen Mitteln Arnica, Symphytum und Calcium phosphoricum, Schwellungen innert Stunden abklingen liess und den Knochen in Rekordzeit regenerierte.

«Es ging so schnell» Wenn ein Sturz die Ferienpläne durchkreuzt
Carina: Ruedi, du bist heute bei mir, weil ein Wanderausflug ein unschönes Ende fand. Was ist genau passiert?
Ruedi: Es ging so schnell. Ich habe die wunderschöne Bergsicht genossen, als ich plötzlich über einen Stein stolperte. Ich wollte den Sturz abfangen und habe mich mit den Händen abgestützt. Dabei merkte ich sofort, dass mit meinem rechten Arm etwas nicht stimmt. So einen tiefen Schmerz hatte ich noch nie gespürt.
Carina: Du warst ja zum Glück bereits beim Arzt und hast einen Gips bekommen. Wie geht es dir jetzt, vier Tage nach dem Unfall?
Ruedi: Es ist mühsam. Der Arm ist eingegipst, aber ich habe immer noch starke Schmerzen und eine Schwellung. Das ist so eng im Gips, es drückt richtig. Der Arzt hat mir Medikamente gegeben, aber die helfen bisher kaum gegen dieses Druckgefühl. Der ganze Arm fühlt sich einfach wund an.
Carina: Wann sind die Schmerzen am schlimmsten? Gibt es Momente, in denen es besser wird?
Ruedi: Sobald ich mich bewege, zieht es extrem. Wenn ich mich hinsetze oder ruhig ins Bett lege, wird es etwas besser. Es ist einfach der denkbar schlechteste Zeitpunkt: In zwei Monaten möchte ich in die Veloferien nach Mallorca und jetzt das! Ich will meine Heilung so gut wie möglich unterstützen, damit ich das nicht absagen muss.
Carina: Das verstehe ich gut. Dass du den Bruch ärztlich hast abklären lassen, war genau richtig. Bevor der Gips hinkam, hast du da einen Bluterguss gesehen?
Ruedi: Ja, da war ein deutlicher blauer Fleck vom Aufprall auf den Boden.
Carina: Gut, dann setzen wir genau dort an. Wir beginnen mit Arnica montana. Das hilft dem Körper, Blutansammlungen im Gewebe aufzulösen und das traumatische Erlebnis der Verletzung zu verarbeiten. Danach werden wir den Knochen gezielt bei der Neubildung unterstützen.
Der Heilungsverlauf (Fazit der Behandlung)
Die Reaktion auf die erste Gabe war selbst für mich beeindruckend:
Der «Arnica-Effekt»: Ruedi meldete sich bereits am nächsten Morgen. Nur eine Stunde nach der Einnahme war die Schwellung im Gips komplett verschwunden und kam nicht wieder. Auch die Schmerzen wurden deutlich erträglicher.
Knochen-Regeneration: Eine Woche später folgte Symphytum, das einen starken Bezug zu den Knochen hat und die sogenannte Kallusbildung (das neue Knochengewebe) anregt.
Der Abschluss: Mit Calcium phosphoricum unterstützten wir die endgültige Ausheilung des Bruchs und beugten einer möglichen Wetterfühligkeit vor.
Das Resultat:
Bereits nach vier Wochen konnte der Gips entfernt und durch eine Schiene ersetzt werden. Die Ärzte waren über den schnellen Fortschritt erstaunt. Ruedi konnte seine verdienten Veloferien in Mallorca in vollen Zügen geniessen.
Wenn das homöopathische Mittel zu 100% passt, sind solche «Wunder» im Praxisalltag immer wieder möglich. Das Trio aus Arnica, Symphytum und Calcium phosphoricum ist dabei ein bewährter Begleiter bei den meisten Frakturen.
Was kannst du für dich tun:
Bei einem Verdacht auf einen Knochenbruch bitte immer zum Arzt. Es ist wichtig gewisse Untersuchungen zu machen um möglich Folgeschäden zu verhindern.
Bruch hochlagern. Die Bruchstelle sollte oberhalb des Herzens sein.
Ausgewogene Ernährung, wenn möglich basisch um eine Übersäuerung des Körpers zu vermeiden. Kalzium, Vitamin D und Eiweiss können den Knochenaufbau unterstützen.
Je nach Bruchstelle mit dem Arzt über frühere Physiotherapie sprechen. Je weniger Muskelmasse verloren geht, umso besser für dich und deinen Körper. Natürlich ist hier die fachliche Meinung deines Arztes oder eines Spezialisten massgebend.




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