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Natürliche Hausmittel bei Husten & Schnupfen

  • Autorenbild: Carina Lieberherr
    Carina Lieberherr
  • 20. Apr.
  • 3 Min. Lesezeit

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Beratung oder Diagnose.


Sanfte Hilfe bei Husten & Schnupfen: Altbewährte Hausmittel für die ganze Familie

Wir kennen es alle: Es kratzt im Hals, die Nase läuft, der Husten hält uns wach. Gerade wenn die Erkältungszeit zuschlägt, möchten wir unseren Körper (oder den unserer Liebsten) auf sanfte Weise unterstützen, ohne sofort zum Medikamentenschrank greifen zu müssen.


Wusstest du, dass die besten Helfer oft direkt vor unserer Haustür wachsen? Thymian und Majoran sind echte Unterstützer aus dem Garten und bei Erkältungsbeschwerden kaum zu schlagen.

In diesem Beitrag erfährst du, wie du Husten und Schnupfen mit bewährten Hausmitteln begleiten kannst und worauf du bei den ganz Kleinen besonders achten solltest.


Wenn du dir eine individuelle Beratung wünschst oder Fragen dazu hast, wie eine homöopathische Unterstützung bei Husten und Schnupfen sinnvoll aussehen kann, melde dich sehr gerne bei mir. Ich freue mich darauf, dich und deine Familie zu begleiten!


Bild über die natürlichen Heilmittel bei Husten und Schnupfen

Die Basis: Sanfte Unterstützung für den Körper


Bevor wir zu speziellen Wickeln oder Anwendungen kommen, helfen oft die kleinen Dinge im Alltag, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren:


  • Wärme: Sorge für warme Füsse und ein ansteigendes Fussbad wirkt oft Wunder. Hier der Link zu einem Video: Das ansteigende Fussbad

  • Feuchtigkeit: Trockene Raumluft reizt die Schleimhäute. Nutze Luftbefeuchter, stelle eine Schale mit Wasser auf die Heizung oder hänge feuchte Tücher im Raum auf.

  • Flüssigkeit: Viel Trinken hilft, den Schleim zu lösen.

  • Ruhe & Ernährung: Gönn dir (oder deinem Kind) viel Schlaf. Verzichte bei Verschleimung vorübergehend auf Milchprodukte, da diese schleimfördernd wirken können.

  • Frische Luft: Regelmässiges Lüften ist Pflicht!


Husten sanft lösen oder beruhigen

Husten ist anstrengend, aber er hat eine Funktion: Er reinigt die Atemwege. Je nach Art des Hustens kannst du unterschiedlich unterstützen.


Bei rasselndem Husten (mit Schleim): Hier geht es darum, den Schleim zu lösen.

  • Wickel: Zwiebelwickel oder Kohlwickel (am besten mit Wirsing) sind klassische, sehr wirksame Hausmittel.


Bei trockenem, gereiztem Husten: Hier brauchen die Atemwege Schutz und Feuchtigkeit.

  • Inhalation: Inhaliere mit Zusätzen wie Salz, Thymian oder Majoran.

  • Kartoffelwickel: Diese halten lange warm und beruhigen. Wichtig: Führe unbedingt eine Temperaturkontrolle durch (an den Lippen oder der Innenseite des Handgelenks testen!), bevor du den Wickel auflegst.


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Schnupfen: Endlich wieder durchatmen

Die Priorität liegt hier darauf, die Nase frei zu bekommen.


  • Mechanisch helfen: Nasenduschen oder sanfte Nasenspülungen mit physiologischer Kochsalzlösung sind ideal.

  • Pflege: Bei einer gereizten Nase helfen spezielle Nasensalben (z. B. mit Aloe Vera, Majoran oder Ringelblume), die Haut zu beruhigen.

  • Zwiebel-Trick: Eine frisch aufgeschnittene Zwiebel neben dem Bett wirkt schleimlösend.


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Zusatzinformationen für Säuglinge und Kleinkinder


Bei unseren Kleinsten ist Vorsicht geboten:

  • Die Schlafposition: Ein leicht erhöhtes Oberkörperende erleichtert das Atmen enorm. Ein bewährter Tipp: Lege einen Bundesordner unter die Matratze am Kopfteil.

  • Inhalieren: Da klassische Inhalationen gefährlich sein können, stelle lieber eine Schale mit heissem Wasser (ausser Reichweite!) ins Zimmer oder mache ein sanftes Teil- oder Vollbad.

  • Zwiebelwickel: Bei Säuglingen die Zwiebel für Wickel unbedingt kurz andünsten, da die ätherischen Öle pur zu scharf für die zarte Haut und die Atemwege sind.

  • Hilfe beim Stillen: Reinige die Nase vor dem Stillen sanft, vielleicht auch mit einer Birnspritze absaugen.

  • ACHTUNG – WICHTIG: Honig und Ahornsirup sind erst ab dem ersten Lebensjahr erlaubt. Sie können Sporen enthalten (Clostridium botulinum), die im ersten Lebensjahr eine lebensgefährliche Lebensmittelvergiftung auslösen können. Hustensäfte aus dem Handel sind für Babys meist ebenfalls nicht geeignet.


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Wann zum Arzt? (Warnsignale)

Hausmittel sind wunderbar, aber sie haben ihre Grenzen. Bitte suche einen Arzt auf, wenn:

  • Husten mit:

    • Schmerzen in der Brust

    • blutigem Auswurf

    • Atemnot

    • grosser Schwäche

    • der länger als 6 Wochen anhält


  • Ein Schnupfen ungewöhnlich lange andauert und keine Besserung eintritt.


Hör auf dein Bauchgefühl. Wenn du unsicher bist oder sich der Zustand verschlechtert, ist der Gang zum Kinderarzt oder Hausarzt immer der richtige Weg.

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